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Inhaber rüsten ihre Shisha Bars mit Pokéstops aus

Es ist ein gewöhnlicher Abend, du sitzt in deiner Lieblingsbar, rauchst genüsslich deine Shisha und lässt dir die warme Sommerbrise in dein makelloses Gesicht wehen. Alles scheint perfekt. Doch wie gewöhnlich täuscht der Schein, denn etwas Großes ist im Anmarsch. Eine Herde von Menschen nähert sich dir.

Wer sind diese Menschen?

Das mein Freund sind Jäger und angehenden Meister der berühmten Pokémon. Ihr Streben besteht darin wilde Monster zu fangen und damit in die Pokémon-Geschichtsbücher einzugehen. Dabei ist ihr Motto kein geringeres als:

Ich will der allerbeste sein,
wie keiner vor mir war.
ganz allein fang ich sie mir,
ich kenne die Gefahr.

Die angehenden Poké-Trainer laufen zu Pokéstops und Arenen und folgen den fiktiven Wesen überall hin, wo sie erscheinen. Dabei scheuen sie auch nicht längere Strecken zurückzulegen, schließlich ist für einen wahren Pokémon Fan kein Weg zu weit.

Für die Amateure unter euch die noch nicht pokémonifiziert sind. Pokéstops sind reale Orte an denen die Spieler Gegenstände innerhalb des Smartphone-Spiels Pokémon GO einsammeln können. Durch diese erhöht sich sie die Chance weitere Pokémons einzufangen. In Arenen können die Spieler dann ihre Monster gegeneinander antreten lassen und Arenen einnehmen. Wo genau diese Pokéstops, die von vielen Menschen besucht werden, erscheinen sollen, kann man festlegen.

Geschäftsinhaber die Menschen in die nähere Umgebung ihrer Geschäfte locken wollen lassen sich diese Chance nicht entgehen. Sie sehen in den Spielern potenzielle Kunden, die sie ganz leicht an Land ziehen können. Auch der Inhaber einer Shisha Bar hat das Geschäft gewittert.

Für weniger als einen Euro hat der Inhaber gerade mit In-App-Käufen das Verhalten der Monster zu Werbezwecken beeinflusst. Er hat einen Pokéstop für 30 Minuten lang mit einem virtuellen Monsterköder ausgerüstet. Das heißt, dass in kurzer Zeit in unmittelbarer Umgebung neue Pokémon erscheinen werden, die von den Spielern gefangen werden wollen. Wie du siehst dauert es nicht lange und die Horde versammelt sich um den Köder.

Nichtsahnend, dass sie selbst zum Köder wird.

Wer hätte ahnen können, dass Shisha Bars nicht durch gute Shishas und Locations die Kundschaft an Land ziehen, sondern mit Items, Pokémon und Arenen. Lieber Shishaliebhaber erfreue dich einfach am lustigen Schauspiel der Invasion, aber wenn dir der Trubel dann doch zu viel werden sollte hier die Lösung: Erzähl nur einem Spieler, dass man etwas weiter weg auf ein seltenes Pokémon stoßen kann. Du wirst sehen, dass sich deine Aussage wie ein Lauffeuer verbreiten wird. Während die Narren im Busch nach Pokémon Ausschau halten, darfst du dich wieder genüsslich deiner Shisha widmen.

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